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Mitte des 19. Jahrhunderts gab es mehrere Faktoren die dazu geführt haben, dass der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn in seiner damaligen Form überhaupt entstehen konnte.
Anfang 1800 regierte das österreichische Adelsgeschlecht (Die Habsburger) neben dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation auch das 1686 von den Türken zurückeroberte Ungarn. Als schließlich Napoleon über Europa herzog und das Heilige Römische Reich aufhörte zu existieren, waren die Habsburger fortan nur noch Herrscher über das Kaisertum Österreich, zu dem auch Ungarn gehörte und dessen Grenzen dem späteren Österreich-Ungarn bereits sehr ähnlich waren.

Nachdem Napoleon besiegt war und die Deutschsprachigen Länder ihre Unabhängigkeit wiedererlangt hatten nahmen der Nationalismus und der Wunsch nach einem gemeinsamen Deutschen Nationalstaat zu. Dem im Weg stand jedoch vor allem die Rivalität der beiden deutschen Großmächte Preußen und Österreich, die schließlich im Jahre 1866 in einem Deutschen Bruderkrieg gipfelte, den Österreich verlor. Nach dieser Niederlage war klar, dass ein Deutscher Nationalstaat nur unter der Führung Preußens, und ohne Österreich, entstehen wird.

Schlacht bei Königgrätz
Schlacht bei Königgrätz zwischen Preußen und Österreich
(Dieses Bild ist gemeinfrei und nicht urheberrechtlich geschützt)

Für Österreich hatte die Verdrängung und Isolierung aus dem Deutschen Staat vor allem zur Folge, dass die deutschstämmigen Einwohner Österreichs nicht mehr die große Vormachtstellung gegenüber den anderen Nationen besaßen.
So waren es vor allem die Ungarn, die bereits 1849 einen Aufstand gegen Habsburg unternommen hatten, die nun erneut ihre Chance auf einen eigenen unabhängigen Staat sahen.
Die Habsburger waren gezwungen mit Ungarn Verhandlungen aufzunehmen um ihr Großreich zu retten. Während die Österreicher das Ziel hatten, den Staat in seiner jetzigen Größe, beizubehalten, gab es in Ungarn viele Stimmen die einen eigenen völlig autonomen Staat forderten. Der Liberale Ungar Ferenc Deák war jedoch der Meinung, dass ein unabhängiger Ungarischer Staat zwischen Deutschen und Russen früher oder später aufgerieben würde und daher keine dauerhafte Überlebenschance hätte. Mit dieser Meinung konnte er schließlich einen Großteil seiner Landsleute überzeugen, was dazu führte das Österreich und Ungarn über einen Ausgleich verhandelten.

Anfang 1867 waren die Verhandlungen über einen Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn abgeschlossen. Der Österreichische Kaiser Franz-Joseph setzte am 17. Februar 1867 in Ungarn, dessen Reichshälfte nun weitgehend autonom war, eine eigene Regierung ein. Bereits zehn Tage später wurde ein ungarischer Reichstag eingesetzt. Staatsoberhaupt der neuen Doppelmonarchie wurde der bisherige Österreichische Kaiser Franz-Joseph I. Nachdem dieser am 08. Juni 1867 auch in Ungarn zum König gekrönt wurde, war der neue Staat Österreich-Ungarn offiziell geboren.


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