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Obwohl Österreich-Ungarn, auf dem Berliner Kongress, das Recht zugestanden wurde Bosnien-Herzegowina zu besetzen blieb das Gebiet offiziell beim Osmanischen Reich. Als es dort jedoch, im Jahre 1908,  zu einer Revolte der Jungtürken gegen den absolutistisch regierenden Sultan Abdülhamid II. kam, sah Österreich-Ungarn seine Chance das Gebiet endlich offiziell und vollständig der Donaumonarchie anzuschließen.
Um dieses Vorhaben zu erreichen trafen Österreich-Ungarn und Russland auf dem böhmischen Schloss Buchlau ein Abkommen in dem beschlossen wurde, dass Bosnien-Herzegowina der Doppelmonarchie zufallen solle, während den Russen im Gegenzug die freie Durchfahrt durch den Bosporus und die Dardanellen zugesichert wurde.
Am 05. Oktober 1908 wurde die Annexion von Bosnien-Herzegowina offiziell vollzogen. Das Osmanische Reich war zu diesem Zeitpunkt, durch die bereits oben erwähnte Revolution, praktisch handlungsunfähig und konnte daher nicht eingreifen.

Annexion Bosnien-Herzegowina
Türkische Karikatur zur Annexion Bosnien-Herzegowinas
(Dieses Bild ist gemeinfrei und nicht urheberrechtlich geschützt)

Für Österreich-Ungarn war der Anschluss des neuen Gebietes ein Außenpolitisches Desaster und es kam zur so genannten Bosnienkrise. Da Russland aufgrund eines britischen Einspruchs die freie Durchfahrt durch die Dardanellen doch nicht bekam, sah man sich von der Donaumonarchie hintergangen, was zu einer akuten Kriegsgefahr führte. Das um ein weiteres Gebiet ärmer gewordene Osmanische Reich reagierte mit einem Handelsboykot gegen Waren aus Österreich-Ungarn, was dem Handel des Landes schwer zu schaffen machte.
Des Weiteren gab es auch innerhalb der Doppelmonarchie Streit darum, ob das neue Gebiet nun von Österreich oder von Ungarn verwaltet werden sollte. Obwohl man sich schließlich auf eine gemeinsame Verwaltung einigte hatte die Annexion eher Nach- als Vorteile für die Doppelmonarchie gebracht. Einzig das Deutsche Reich stellte sich hinter Österreich-Ungarn indem der Reichskanzler Bernhard von Bülow am 29. März 1909 die Deutsch-Österreichische Nibelungentreue beschwor.


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